Konzept Ev. Kindertagesstätte Wirbelwind-St. Lukas

1. Die Einrichtung stellt sich vor:

geschichtlicher Überblick
Träger
Räumlichkeiten

2. Personelle Besetzung

3. Öffnungszeiten/Ferienregelung

4. Aufnahmekriterien/-bedingungen

5. Anmeldegespräch

6. Betreuung von Kindern unter 3 Jahren

7. Tagesablauf

8. Ziele

9. Inklusion

10. Entwicklungsdokumentationen

11. Besondere Angebote:

Schulvorbereitung
Entenland
Zahlenland

12. Teamarbeit/Fortbildung

13. Elternarbeit

Elternrat
Rat der Tageseinrichtung

14. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen:

Grundschulen
Früherkennungszentrum
Jugendamt
Beratungsstelle für Schule und Familienfragen
Kinderärzte
Therapeuten
Arbeitskreis Zahngesundheit
Öffentlichkeit
Kirchengemeinde

15. Kooperationen

16. Qualitätsmanagement

17. Kinderschutz

18. Partizipation

 

 

 

 

1. Der ev. Kindergarten Wirbelwind St. Lukas stellt sich vor

Unser Kindergarten ist eine von sieben Tageseinrichtungen für Kinder
in Trägerschaft der ev.-luth.-St. Marienkirchengemeinde.
Er wurde 1964 im Ortsteil Kuhlenkamp / Minderheide erbaut.
In unserer Einrichtung werden Kinder in 3 altersgemischten Gruppen betreut:

Wir haben zwei Gruppen mit Kindern im Alter von 3 - 6 Jahren und eine Gruppe mit Kindern im Alter von 2 - 6 Jahren.
Die Kinder haben die Möglichkeit folgende Räumlichkeiten zu nutzen:

Im Erdgeschoss:

  • Ein Gruppenraum mit anschließendem Nebenraum
  • Zwei Gruppenräume mit zweiter Ebene
  • Bällchenbad
  • ein Schaukel-/ Bewegungsraum
  • Kinderküche
  • Ein kindgerechter Waschraum mit Wickelmöglichkeit
  • Vier Kindertoiletten
  • Ein Schlafraum
  • Ein separater Wickelraum, mit einer Toilette und Duschmöglichkeit

Im 1. Stock:

  • Ein Mehrzweckraum, der gerne als Turnhalle genutzt wird
  • Ein Mitarbeiterraum (für Kleingruppenarbeit)
  • Ein Mitarbeiter-WC

Sonstige Räumlichkeiten

  • Küche, Büro, 

Zu unserer Einrichtung gehört ein großes Außengelände mit unterschiedlichen Spielmöglichkeiten: Aktionshügel mit großer Klettergerüstlandschaft mit Rutschen und Kletterwand, Büsche mit Versteckmöglichkeiten, großer Sandkasten, 2 Spielgerätehäuser, großer Spielbereich mit einer Bobby Car Rennbahn, eine Nestschaukel, Naturtelefon und Klettermöglichkeiten. Das Außengelände und der Innenbereich werden im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten immer wieder den Bedürfnissen der Kinder angepasst.

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2. Personelle Besetzung

Das Team stellt sich vor:

Die Leitung der Kindertagesstätte hat Alexandra Gronwald inne.

In der Regenbogengruppe (U3) arbeitet eine Erzieherin als Gruppenleitung, eine Erzieherin und ein Erzieher als Fachkräfte.

In der Schmetterlingsgruppe arbeitet eine Erzieherin als Gruppenleitung und eine Erzieherin als Fachkraft. Die Gruppe wird von einer 900-Std.Praktikantin unterstützt. 

In der Sonnenkindergruppe arbeitet eine Erzieherin als Gruppenleitung, eine Erzieherin als Fachkraft, die ihren Schwerpunkt auf die Sprachentwicklung und Förderung legt, sowie eine Erzieherin als Fachkraft für Inklusion.

Außerdem werden eine Reinigungskraft und zwei Hauswirtschaftskräfte beschäftigt. Zusätzlich geben wir PraktikantInnen die Möglichkeit, unseren Beruf näher kennen zu lernen.

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3. Öffnungszeiten / Ferienregelung

In unserer Tageseinrichtung für Kinder stehen zurzeit folgende Öffnungszeiten zur Verfügung:

25 Stunden Buchungszeit: 7.30 - 12.30 Uhr

35 Stunden geteilte Zeit: 7.30 - 12.30 Uhr / 14.00 - 16.00 Uhr (ohne Mittagessen)

35 Stunden im Block: 7.00 - 14.00 Uhr (mit Mittagessen)

45 Stunden Buchungszeit: 7.00 - 16.00 Uhr (mit Mittagessen)

Die Bringezeit ist bis 9.00 Uhr.
Aus Sicherheitsgründen bleibt die Haustür von 9.00 - 11.45 Uhr geschlossen!
Ab 11.45 – 12.30 Uhr müssen alle Kinder (25 Std. + 35 Std. geteilte Zeit) abgeholt werden.
Bei Buchungszeiten von 35 Std. im Block, sollten die Kinder von13.45 – 14.00 Uhr abgeholt werden.
Sind 35 Stunden in geteilter Zeit gebucht, können die Kinder noch einmal von 14.00 - 16.00 Uhr gebracht werden.

Die Abholzeit beginnt ab 15.45 Uhr und endet für alle Kinder um 16.00 Uhr.

Unsere Einrichtung ist im Sommer während der Schulferien für 3 Wochen geschlossen. Für Kinder berufstätiger Eltern, die keine andere Unterbringungsmöglichkeit haben, wird in unserer Partnereinrichtung Ev. Kita Christuskirche II ein Notdienst angeboten (nicht für U3-Kinder).
Dasselbe Angebot besteht bei einzelnen Schließungstagen wie z.B. bei Fortbildung oder Betriebsausflug.
Zwischen Weihnachten und Neujahr ist unsere Einrichtung ebenfalls geschlossen.
Hierfür wird kein Notdienst angeboten.

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4. Aufnahmekriterien

Die folgenden Aufnahmekriterien werden für die Vergabe der Kindergartenplätze in der Tageseinrichtung für Kinder Wirbelwind - St.Lukas im Einzelfall geprüft und sorgfältig abgewogen:

Wohnort

Die Wohnung muss innerhalb der St.Marien-Kirchengemeinde liegen. Kinder aus anderen Gemeindebezirken können nur dann aufgenommen werden, wenn freie Plätze zur Verfügung stehen und nicht aus dem Einzugsgebiet St.Marien besetzt werden können.

 

Alter der Kinder

D.h. bei uns werden zunächst sechs Kinder unter 3 Jahren aufgenommen, dann über dreijährige Kinder. Ist ein Kind kurz vor dem Schuleintritt, so wird es bevorzugt vor dreijährigen Kindern aufgenommen.

 

Berufstätigkeit oder Ausbildung / Studium der Eltern

Bei der Aufnahme von U3 Kindern und bei der Buchungszeit 35 Std. im Block oder 45 Std. werden vorrangig Kinder berücksichtigt, deren Eltern berufstätig sind oder sich in Ausbildung / Studium befinden.

 

Soziale Kriterien

Es werden Kinder bevorzugt, bei denen außergewöhnliche pädagogische, soziale oder familiäre Gründe vorliegen. Außerdem werden Geschwisterkinder vorrangig aufgenommen, wenn Geschwister zeitgleich die Kita besuchen.

 

Inklusion

Kinder mit erhöhtem Förderbedarf können aufgenommen werden, wenn die Bereitschaft der Familien zur Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachdiensten erfolgt und eine eventuelle Begleitung durch eine Inklusionskraft folgen kann.

Außerdem müssen die räumlichen und personellen Rahmenbedingungen in der Einrichtung gegeben sein.

 

 

 

 

 

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5. Anmeldegespräch

Das Anmeldegespräch findet am Tag der offenen Tür statt und in der Anmeldewoche. Eltern können zu diesen Terminen Voranmeldungen für das neue Kitajahr ausfüllen oder sie melden ihr Kind online über das Portal der Stadt Minden an.

Gleichzeitig geben wir den Eltern Informationen über unseren Kindergartenalltag.

Bekommt das Kind einen Platz in unserer Einrichtung, wird mit den Eltern ein Betreuungsvertrag abgeschlossen.

Am ersten Kindergartentag müssen folgende Unterlagen im Kindergarten abgegeben werden:

  • Angaben zum Kind
  • ärztliches Attest oder Kopie der letzten U-Untersuchungen
  • Einverständniserklärungen: zum Infektionsschutzgesetz, zum täglichen Nachhauseweg, zu Entwicklungsdokumentationen, zur Veröffentlichung von Fotos, zum Einzug per Sepa-Lastschriftverfahren
  • Nachweis über einen vollständigen Masernimpfschutz

 

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6. Betreuung von Kindern unter 3 Jahren

Die Ablösephase und Eingewöhnung wird nach Absprache mit den Eltern individuell gestaltet:

  • möglicher Hausbesuch bei dem neuen U3 Kind
  • Kennenlernen der Bezugspersonen im Kindergarten und der Räumlichkeiten, z. B. durch einen „Schnuppernachmittag“ nur für die neuen U3 Kinder im Kindergarten vor Beginn des Kindergartenbesuchs (zusammen mit den Eltern).
  • einem "Schnuppervormittag" in der Regenbogengruppe, an dem auch alle anderen Kinder der Gruppe da sind.
  • in der Eingewöhnungsphase werden die Kinder zunächst in einem zeitlich  begrenzten Rahmen (nach Absprache) in Anwesenheit einer häuslichen Bezugsperson betreut.
  • danach folgt die Anwesenheit der Kinder ohne häusliche Bezugsperson. Den Bezugspersonen bieten wir während dieser Zeit in einem separaten Raum die Möglichkeit, sich zurückzuziehen.

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7. Tagesablauf

Im Frühdienst (7.00 - 8.00 Uhr) werden die Kinder von allen Gruppen in einer Gruppe - Regenbogengruppe - betreut.
Grundsätzlich orientiert sich der Tagesablauf im Kindergarten an den Bedürfnissen der Kinder. Durch Schaffung von verschiedenen Spielräumen ( wie z.B. Bällchenbad, Gruppenräume, Flur, Mehrzweckraum, Außengelände etc.) haben die Kinder die Möglichkeit, vielfältig tätig zu werden. Sie können dabei ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen nachgehen und damit eigene Kreativität und Phantasie zum Ausdruck bringen.

Unter Berücksichtigung der verschiedenen Alters- und Entwicklungsstufen werden folgende Bildungsbereiche erfasst:

  • Bewegung: z.B. durch eine Bewegungsbaustelle, Nutzen des Außengeländes und des Mehrzweckraumes während des Freispiels, Schaukelraum, Ball-AG für die 6er Bande, Nutzung des Parks, Bewegungsspiele, ...
  • Körper, Gesundheit und Ernährung: z.B. durch unser Projekt Zahngesundheit, Hygiene - Hände waschen vor dem Essen und nach dem Toilettengang, gesundes Frühstück und Mittagessen, ...
  • Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung: z.B. unterschiedlichen Menschen und Kulturen begegnen und kennenlernen, kennenlernen von Bräuchen, Regeln gemeinsam erarbeiten, Wünsche und Bedürfnisse äußern, ...
  • Musisch - ästhetische Bildung: z.B. durch gemeinsames Singen und Musizieren im Schlusskreis, Kreisspiele, Instrumente selber bauen, ...
  • Naturwissenschaftlich - technische Bildung: z.B. durch Experimente, Projekt "Hochbeet" von der Edeka-Stiftung (5er Bande), Zahlenland (6er Bande), Entenland (4er Bande), ...
  • Ökologische Bildung: z.B. basteln mit wertfreiem Material, Wasser sparen beim Hände waschen, Müll trennen (beim Frühstück bzw. Mittagessen), Strom sparen (Licht ausschalten, wenn alle den Raum verlassen), Umwelt außerhalb der Kita kennenlernen, Ausflüge, ...
  • Medien: z.B. durch die Nutzung unserer transportablen Musikanlage, Bücher, Bastelangebote z.B. Fotoapparat und Bildkarten für unser Erzähltheater selber herstellen...
  • Mathematische Bildung: z.B. durch die Projekte Entenland (3-4-jährige Kinder) und Zahlenland (6er-Bande), ...
  • Religion und Ethik: z.B. durch die Erarbeitung des religionspädagogischen Jahreskreislaufes mit den Kindern, regelmäßiges Erzählen von biblischen Geschichten, Gebeten und Liedern, Durchführung von Familiengottesdiensten, die von den ErzieherInnen und den Kindern vorbereitet werden, durch Andachten mit Pfarrerin Iris Rummeling-Becht in unserer Kirche oder ii den einzelnen Gruppenräumen in der Kita...
  • Sprache und Kommunikation: z.B. durch Gespräche im Abschlusskreis, Erzählen von Geschichten und Märchen und nacherzählen, Erzähltheater "Kamishibai", Kreisspiele.
  • Sprache und Kommunikation finden im gesamten Tagesablauf rege statt.

Um ein situatives Arbeiten gewährleisten zu können, ist die Beobachtung der Kinder in ihren Spiel- und Lebenssituationen von großer Bedeutung. Die ErzieherInnen sind dabei für die Kinder Spiel- und Gesprächspartner, geben Hilfen und Anregungen und versuchen durch gezielte Angebote, Defizite und Schwächen bei einzelnen Kindern auszugleichen (z.B. Kontaktschwierigkeiten, Motorik, Förderung der Stärken, etc.).

Während des Freispiels findet die gleitende Frühstückszeit in der Zeit von 7.00-10.30 Uhr statt.

Im Rahmen der Zahngesundheit legen wir Wert auf ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück. Nach dem Frühstück, bzw. nach dem Mittagessen gehen die Kinder Zähne putzen.

Bei besonderen Anlässen, z.B. Geburtstagen, Ostern, u.ä. findet ein gemeinsames Frühstück in der Gruppe statt.

Die Kinder haben die Möglichkeit, während des Freispiels den Ort, den Partner, die Spieldauer, sowie die Art des Spiels oder die Beschäftigung frei zu wählen.

Durch geplante und situativ durchgeführte Aktivitäten, geben wir Anregungen für das Spiel und Lernen der Kinder.

Gegen 11.00 Uhr beginnt in allen Gruppen die Aufräumphase.
Ein weiterer Bestandteil des Tagesablaufes ist das Spiel im Freien. Zeit und Dauer des Spiels draußen, richten sich wiederum nach Bewegungsdrang und Verlangen des Kindes.

Ein Abschlusskreis, in dem Kreis-, Sing-, Tanz- und Fingerspiele oder Erzählrunden durchgeführt oder Geschichten vorgelesen werden, beendet den Kindergartenvormittag.

Für die Tageskinder wird um 12.35 Uhr (bzw. 11.30 Uhr) ein warmes Mittagessen angeboten.
Dieses wird von der Mensa der KTG (Kurt-Tucholsky-Gesamtschule) geliefert.
In der Zeit bis 14.00 Uhr findet eine Ruhephase statt.

Für die U3 Kinder (Kinder unter drei Jahren) beginnt die Mittagszeit um 11.30 Uhr, d.h. Mittagessen und Mittagschlaf.

Am Nachmittag haben die Kinder (je nach Buchungszeit) noch einmal die Möglichkeit, den Kindergarten zu besuchen. In dieser Zeit findet ein gruppenübergreifendes, situationsorientiertes Angebot statt. Die Nachmittagsbetreuung wird in wechselnden Gruppenräumen angeboten.

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8. Ziele

Unser Kindergarten soll ein Ort sein, an dem sich die Kinder wohl fühlen, an dem sie in ihrer Ganzheit und Einzigartigkeit akzeptiert und angenommen werden.
Wir haben unsere Ziele in  verschiedene Bereiche gegliedert:

Selbstständigkeit:
Um die Anforderungen des täglichen Lebens selbstverantwortlich zu meistern, erhält das Kind im Freispiel die Möglichkeit zu entscheiden, wo, wie lange und mit wem es spielen möchte.

Innerhalb der bestehenden Gruppenregeln kann das Kind seinen Tagesablauf eigenständig gestalten.

Wir fördern das Erlernen alltäglicher Fähigkeiten nach dem Moto: „Hilf`mir es selbst zu tun“ (Maria Montessori), (z.B. selbstständiges An- und Ausziehen).

Sozialverhalten:
Sozialverhalten ist wichtig, um sich in unserer Gesellschaft zurecht zu finden und sich sicher darin bewegen zu können.

Sozialverhalten bedeutet:

  • sich in der Gruppe zurechtzufinden und wohlzufühlen
  • Selbstvertrauen im Umgang mit anderen zu entwickeln
  • Stärken und Schwächen des anderen zu erkennen, zu akzeptieren und ihn in seiner einzigartigen Persönlichkeit anzunehmen
  • allgemeine Regeln anzuerkennen und einzuhalten
  • Verantwortung gegenüber Menschen, Dingen und der Natur zu entwickeln
  • kritikfähig zu werden und angemessene Konfliktlösungen zu finden

Sprache:
Sprache ist die Grundvoraussetzung für den Umgang der Menschen miteinander. Nur wenn Kinder und Erwachsene in der Lage sind , sich klar und verständlich auszudrücken, haben sie die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften aufzubauen. Sowie Bedürfnisse, Wünsche und Gefühle zu äußern und den eigenen Standpunkt zu vertreten. Vielseitige Sprachanlässe werden geschaffen z.B. Lieder, Fingerspiele und Geschichten.

Bewegung:
Um den Kindern in ihren individuellen Bedürfnissen entgegen zu kommen, legen wir Wert auf eine ausgewogene Bewegungserziehung.

Körperliche Aktivität regt die Sinneswahrnehmung an und fördert die Verarbeitungsprozesse im Gehirn, z.B.: Spielmaterial (drinnen und draußen), das zum Bewegen anregt.

Kreativität/Phantasie:
Kreativität gestaltet unser Leben interessanter, abwechslungsreicher und bunter. Gefühle und Empfindungen werden auf vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht, z.B.: durch Bereitstellen verschiedener Materialien (Farben, Wolle, Stoff, Papier, Naturmaterialien etc.).

Musikalischer/Rhythmischer Bereich:
Durch gemeinsames Singen, Musizieren, Tanzen und Bewegungsspiele haben die Kinder eine weitere Möglichkeit sich auszudrücken. Um das musikalische Interesse der Kinder zu wecken lernen sie mit Instrumenten umzugehen.

Religiöse Erziehung:
Der religionspädagogische Auftrag des Ev. Kindergartens wird durch praktisch erlebbares Handeln in Form von einfachen Geschichten der biblischen Botschaft nahe gebracht. 

Wir möchten die Kinder für die Schöpfung Gottes (und Naturerfahrungen) sensibilisieren und ihnen im täglichen Umgang miteinander Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft vorleben. Weitere Inhalte der Religionspädagogik sind Gebete, Lieder, Spiele, Bücher, Rollenspiele, sowie Gottesdienste und Feste.

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9. Inklusion

Inklusion bedeutet eine Gemeinschaft aller Menschen, egal welcher Herkunft, Religion oder persönlicher Fähigkeiten.

Unsere ev.Einrichtung für Kinder soll ein Ort für alle Kinder sein! Wir legen Wert darauf, allen Kindern gerecht zu werden und eine Gemeinschaft aus den unterschiedlichen Besonderheiten der Kinder zu bilden und zu fördern. Die Berücksichtigung der persönlichen Entwicklung liegt uns am Herzen und wird in den unterschiedlichen Bedarfen gefördert. Ein qualifiziertes Team unterstützt die Entwicklung der Kinder durch fachliches Wissen. Fördermaßnahmen können so individuell dem Bedarf des Kindes gerecht werden und zu einer positiven Entwicklung führen.

Dies geschieht durch: 

  • Förderung der Selbstständigkeit
  • Förderung der Ichkompetenz 
  • Förderung der sprachlichen Entwicklung
  • Förderung der motorischen und geistigen Entwicklung
  • Begleitung im alltäglichen Geschehen
  • Konfliktbewältigung
  • Rücksichtnahme und Interesse an den verschiedenen Herkünften und Religionen
  • Elternbegleitung
  • Gespräche und Zusammenarbeit mit Therapeuten und zuständigen Institutionen
  • Regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildung

Unsere Einrichtung ist bemüht so ausgestattet zu sein, dass jedes Kind sich frei bewegen kann und die motorischen sowie geistigen Entwicklungsprozesse nach den besten Möglichkeiten unterstützt werden können. 

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10. Entwicklungsdokumentationen

In regelmäßigen Abständen erstellen wir (mit schriftlichem Einverständnis der Eltern) Entwicklungsbögen für jedes Kind. Diese sind dem Alter entsprechend unterschiedlich. In daran anschließenden Gesprächen zwischen Eltern und ErzieherInnen werden die Dokumentationen erläutert.

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11. Besondere Angebote

Schulvorbereitung:
Schulvorbereitung ist die gesamte Arbeit, die im Kindergarten geleistet wird.
Im letzten Jahr vor der Einschulung werden die Kinder durch besondere Aktivitäten und Aktionen intensiver auf die Schule vorbereitet:         

Die „6er Bande“ !

Hierzu gehört folgendes:

  • sich über einen längeren Zeitraum mit einem bestimmten Thema auseinanderzusetzen
  • Übernahme von Aufgaben
  • Übertragung von Verantwortung
  • Führen eines 6er Banden – Heftes
  • Verkehrserziehung
  • Besuche von öffentlichen Einrichtungen, z.B. Feuerwehr
  • Teilnahme am Schulunterricht in den verschiedenen Grundschulen
  • Ball-AG (Sportangebot, finanziert vom Förderverein des Kindergartens)

Entenland:
Im „Entenland“ wollen wir Kinder im Alter von 3 – 4 Jahren an Methoden des Denkens heranführen. Hierzu gehören grundlegende Fertigkeiten wie z.B. sortieren und ordnen, orientieren in Raum und Zeit, sowie erste Erfahrungen mit dem Spielwürfel und dem Zählen zu machen.

Zahlenland:
Die „Entdeckungen im Zahlenland“ leisten einen Beitrag zur Entwicklung aller Kräfte des Gehirns und verfolgen neben den mathematisch geprägten Zielen auch allgemeine Ziele der frühkindlichen Entwicklung.
Die Kinder können sich im „Zahlenland“ aufmerksam neuen Dingen und Situationen zuwenden, ihre Wahrnehmung und Motorik verbessern, Phantasie und Verstand erproben und dabei grundlegende Sachverhalte über Zahlen und über deren Auftreten in Natur, Kultur und Technik lernen.

Quelle: „Entdeckungen im Zahlenland“ von Prof. Preiß

 

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12. Teamarbeit / Fortbildung

Um eine gute pädagogische Arbeit leisten zu können, ist ein Zusammenwirken aller Mitarbeiter*innen und ein intensiver Austausch zwischen ihnen notwendig.


Einmal in der Woche findet nachmittags eine Mitarbeiterbesprechung mit den Gruppenleitungen statt, in der unter anderem folgendes besprochen wird:
Planung und Reflexion über die pädagogische Arbeit, organisatorische Fragen, Termine, Fest- und Gottesdienstvorbereitungen, Austausch über Fortbildungen. Einmal im Monat trifft sich das Gesamtteam zu einer gemeinsamen Dienstbesprechung.


Außerdem ist eine ständige Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiter*innen, der Besuch von Arbeitskreisen, sowie das Auseinandersetzen mit Fachliteratur unerlässlich. 

Zur intensiveren Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen nutzen wir zweimal jährlich einen Studientag.

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13. Elternarbeit

Eine enge Zusammenarbeit und ein guter Kontakt zwischen Eltern und ErzieherInnen ist sehr wichtig, um eine sinnvolle, familienergänzende Erziehung leisten zu können.

In unserem Kindergarten werden folgende Formen der Elternarbeit praktiziert:

  • Tür- und Angelgespräche
  • Hospitationen in den Gruppen
  • Hausbesuche
  • Elternabende
  • Ausflüge
  • Feste und Feiern
  • Großelternnachmittage
  • Informations-Pinwand
  • Elternversammlung findet in der Regel 1x jährlich statt, setzt sich aus allen Kindergarteneltern zusammen.
  • Elternrat  wird in der Elternversammlung für ein Jahr gewählt und besteht aus sechs Mitgliedern.

Aufgabe des Elternrates ist es, mit dem Träger sowie den ErzieherInnen vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Er hat ein Anhörungsrecht bei Entscheidungen des Trägers, die den Kindergarten betreffen.

  • Rat der Tageseinrichtung,  besteht aus drei pädagogischen Fachkräften, der Kita-Leitung und bis zu drei Vertretern des Trägers. Er entscheidet z.B. über die Aufnahmekriterien und die Aufnahme in den Kindergarten.
  •  Eltern haben auch die Möglichkeit, im Jugendamtselternbeirat tätig zu werden. 

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14. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Um die Kinder ganzheitlich zu fördern, arbeiten wir mit verschiedenen Institutionen zusammen.
Wir benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern, damit wir Kontakt zu folgenden Institutionen aufnehmen können:

  • Grundschulen
  • Sozial-pädiatrisches Zentrum (SPZ)
  • Interdisziplinäres Frühförderzentrum (IFF)
  • Jugendamt
  • Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen
  • Kinderärzte
  • Therapeuten
  • Außerdem arbeiten wir mit dem Arbeitskreis Zahngesundheit vom Gesundheitsamt zusammen. 1 x jährlich findet in unserer Einrichtung eine Projektwoche zu Thema  „Zahngesundheit“ statt.
  • Öffentlichkeitsarbeit
    Wir präsentieren uns nach außen z. B. durch Zeitungsartikel, Teilnahme an öffentlichen Festen und Seniorennachmittagen, Tag der offenen Tür und unserer Homepage
  • Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Gemeinde
    Als evangelische Tageseinrichtung möchten wir Kinder und Eltern auch ein Stück mit in das Leben der Kirchengemeinde einbeziehen. Durch folgende Punkte beteiligen wir uns am Gemeindeleben:
    - Beteiligung des Kindergartens am Gemeindefest
    - Kindergartengottesdienst
    - Beteiligung am Familiengottesdienst
    - Gemeinsame Feste (Laternenfest und Sommerfest)
    - Tag der Offenen Tür (Geburtstag des Kindergartens)
    - Teilnahme der Leitung an den Sitzungen des Bezirksausschusses St.Lukas

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15. Kooperationen

Wir kooperieren mit:

  • Integrative Kunst-und Musikpädagogik
  • TuS Minderheide
  • Edeka-Stiftung
  • Initiative Leselust im Mühlenkreis des Kinderschutzbundes und der Rudloff - Stiftung

 

 

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16. Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagementsystem sichert die Einhaltung und Weiterentwicklung des Qualitätsniveaus der Kita Wirbelwind - St. Lukas und gewährleistet die Umsetzung der Ziele unserer Einrichtung.

 

Im September 2015 haben wir nach dem Audit das evangelische Gütesiegel BETA verliehen bekommen.

Unser Qualitätsmanagementsystem ist in den Praxisalltag unserer Kindertageseinrichtung integriert, die kontinuierliche Verbesserung (KVP) wird gelebt. Im Rahmen der wöchentlichen Dienstbesprechungen oder auf einem Studientag werden alle Prozesse einmal jährlich evaluiert. Die Evaluation wird dokumentiert.

Für die Organisation des Qualitätsmanagements ist die Qualitätsbeauftragte die Kitaleitung, sowie die stellvertretende Kitaleitung unserer Einrichtung zuständig.

17. Kinderschutz

Der Kinderschutz ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Alle Mitarbeitenden sind sich ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern bewusst.

Bei Anzeichen von Kindeswohlgefährdung spricht der Erziehende mit mindestens einer anderen Fachkraft der Einrichtung über ihren Verdacht. Der zweite Erziehende beobachtet das Kind über einen gewissen Zeitraum. Die Beobachtungen werden schriftlich dokumentiert. Bestätigt sich der Verdacht, wird in der nächsten Dienstbesprechung das gesamte Team informiert.

Als nächstes wird eine insoweit erfahrene Fachkraft (§ 8a, SGB VIII) hinzugezogen.

Anschließend werden weitere Schritte zum Kindeswohl eingeleitet.

Wir arbeiten vertrauensvoll mit den Eltern zusammen und unterstützen die Familien in ihren Erziehungsaufgaben. Des Weiteren schlagen wir den Eltern geeignete Beratungsangebote vor.

18. Partizipation

Partizipation der Kinder 

Für unsere Kindertageseinrichtung ist die Partizipation der Kinder eine Selbstverständlichkeit. Bei der Planung und Gestaltung unseres pädagogischen Alltags und der Räumlichkeiten unserer Kita werden die altersspezifischen Möglichkeiten der Beteiligung für die Kinder berücksichtigt.

Unsere Kinder fühlen sich durch die Beteiligung in ihren Wünschen und Bedürfnissen und mit ihrer Kritik ernst genommen. Durch bestehende Formen der Partizipation erleben sie demokratisches Verhalten. Die Beteiligungsverfahren fördern die Selbständigkeit und steigern die Verantwortungsbereitschaft der Kinder. Sie erleben, dass alle Kinder gleichberechtigt an der Gestaltung des Zusammenlebens teilhaben, dass sie Aufgaben lösen und Probleme bewältigen können und erleben Rücksichtnahme.

 

Umsetzung der Partizipation der Kinder:

  • die Kinder können selbst entscheiden, mit wem und wo sie spielen möchten
  • sie haben ab 9 Uhr (Ende der Bringezeit) die Möglichkeit, die Gruppennebenräume wie Bällebad, Schaukelraum, Turnhalle, sowie das Außengelände zu nutzen (eigenverantwortlich)
  • die Kinder erfahren, dass sie sich an bestimmte Regeln halten müssen
  • die Kinder entscheiden selbst, wann sie frühstücken möchten
  • im Abschlusskreis werden die Wünsche der Kinder berücksichtigt
  • bei der Geburtstagsfeier ist das Geburtstagskind der "Bestimmer"
  • wir arbeiten situationsorientiert, greifen Ideen der Kinder auf
  • gemeinsame Planung und Durchführung von Festen
  • die Kinder sind an der Auswahl des Mittagessens beteiligt

 

Umsetzung der Partizipation der Eltern:

Die ev. Kita Wirbelwind versteht sich mit ihrem Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag als Partner für Eltern und Familien. Die Partizipation der Eltern sehen wir als eine Bereicherung.

Die Eltern können an unserem Alltag teilhaben, ihn mitgestalten und die Entwicklung und Bildung der Kinder begleiten:

  • über den Elternrat, die Elternversammling und den Rat der Tageseinrichtung
  • mit ihrer Beteiligung bei der Planung und Durchführung von Festen und Gottesdiensten
  • die Eltern werden von uns regelmäßig informiert durch Elternbriefe, Terminblätter, durch die Informationspinnwand im Flur, durch Flyer, gruppeninterne Informationen im Fach des Kindes oder im Postfach des Kindes, sowie an der Gruppentür, durch Tür- und Angelgespräche
  • durch Elterngespräche zu Entwicklungsdokumentationen
  • durch Elternabende 
  • durch die Möglichkeit der Hospitation in der Gruppe
  • bei Hausbesuchen, die unsere Mitarbeitenden der Einrichtung nach Absprache durchführen (z.B. in der Eingewöhnung)
  • bei Veranstaltungen wird den Eltern die Möglichkeit des Austauschs geboten
  • durch die Abfrage der Zufriedenheit nach Veranstaltungen, Aktionen und Elternabenden
  • durch die Abfrage der Buchungszeiten

 

 

 

KONTAKT

Ev. Kindertagestätte Wirbelwind-St. Lukas
Am Schäferfeld 43
32425 Minden
Tel: 0571 / 44915
E-Mail: kita-st-lukasdontospamme@gowaway.gmx.de