Passionszeit - einmal anders

Das Fastentuch (auch Hungertuch oder Passionstuch) verhängt in der Passionszeit den Altarraum der Kirche, dort wo das Kreuz Jesu zu sehen wäre. Auch dieses Tuch, das Sie hier sehen, hing schon vor dem Altarraum unserer Kirche in St. Lukas.

Dieses Jahr hängt es nun an der Kirche, da wir nicht in die Kirche zur Andacht hinein gehen können, aber auch so vor dem Kreuz. Aber warum wird der Blick auf Jesus in der Passionszeit verhängt? Sein Leben ist doch für uns Ziel und Orientierung, die Gemeinde schaut im Gottesdienst auf den Altarraum. In der Passionszeit denken wir aber daran, dass es viele Gründe gibt, warum wir das gute Ziel aus den Augen verlieren können. Nach dem erfolgreichen Einzug Jesu in Jerusalem an Palmsonntag haben Überheblichkeit der Religionswächter, Machtinteressen der Politiker und Anteilnahmslosigkeit der Bevölkerung zur Verhaftung und zum Tod Jesu geführt. Die Anliegen Jesu und seine Ziele gingen unter. Was und wer gibt uns heute unsere Ziele vor?

Auf dem Fastentuch sind viele Zeichen zu sehen, Schilder, Buchstaben Symbole. Im günstigen Falle geben sie uns einen sinnvollen Hinweis. Auf dem Fastentuch sind sie aber sinnlos durcheinander geraten. Das ist der Hinweis für uns, in der Passionszeit darüber nachzudenken, welche Scheininformationen uns verwirren? Welche Machtinteressen und eigene Fehler führen dazu, dass wir nur leere Worte machen?

Finden wir zurück zum guten Weg des Lebens, den Jesus uns vorangegangen ist, durch Leiden, aber in Aufrichtigkeit vor Gottes Wort aus Micha 6,5:

Es ist dir gesagt Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: Gottes Wort halten, Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Gottesdienste

Bis einschließlich 19.04.20 sind auf Grund der aktuellen Lage in Deutschland sämtliche Gottesdienste abgesagt.

Alternativ gibt es die Möglichkeit, an einem Online-Gottesdienst aus der Martinikirche teilzunehmen.

Seniorensport in St.Lukas

An der Sporthochschule Köln hat uns Prof. Schneider die Studie Denksport vorgestellt.

Dabei ging es nicht um Schach oder dergleichen. Es wurde untersucht, ob Bewegung das Denken verbessert, d.h. das Alzheimerrisiko senkt. Das vorläufige Fazit der Untersuchungen lautet:

• Ein regelmäßiges körperliches Training kann das Fortschreiten des Vergessens aufhalten.

• Einmal Sport pro Woche reicht nicht

• Nur wer körperlich fit wird, wird auch mental fitter

• Nicht die Art und Weise des Trainings ist entscheidend, sondern die Verbesserung der Fitness

• Oder das soziale Miteinander.....

Da besonders Seniorinnen und Senioren betroffen sind, die sich nicht mehr "sportlich" genug für die üblichen Angebote an Pilates, Walking, Aquajogging usw. fühlen, bieten wir folgendes kostenloses Angebot an:

Einmal in der Woche ein Stuhlkreis in netter Atmosphäre mit Übungen, die Sie leicht zu Hause und im Sitzen durchführen können.

Freitags 9.30 - 10.00 Uhr in St. Lukas